5(3), #5 Vortrag
Umgang mit Unsicherheiten und Vagheiten bei der Georeferenzierung von Geo-Locations in der Archäologie und in den Geowissenschaften
Zitiervorschlag
Vorschau
Die Vorschau wird erst auf deinen Klick von zenodo.org geladen. PDF herunterladen (CAA-DE_Würzburg_2023_Geo-Unsicherheiten_ThieryEtAl.pdf) · Vorschau auf Zenodo öffnen
Zusammenfassung
Archäologische Forschung muss bei der Datenmodellierung mit Zweifeln wie Vagheiten, Unsicherheit und Mehrdeutigkeiten umgehen. Dies ist insbesondere bei der Georeferenzierung der Fall (Unold/Bruhn 2019; Schmidt/Thiery 2022). Um FAIRe, reproduzierbare und verständliche Daten für die Nachnutzung zu schaffen und gleichzeitig die Datenqualität archäologischer Daten zu gewährleisten, müssen Zweifel und Unsicherheiten offengelegt werden (Thiery/Mees 2022; Thiery et al. 2021a). Dies ist auch für die Daten-FAIRifizierung von Daten wichtig, welche in NFDI behandelt wird (Thiery et al. 2021b). Insbesondere die Aspekte Vagheit und Unsicherheit müssen für die Arbeit mit Geodaten modelliert werden (Unold et al. 2019; Unold/Bruhn 2019; Dubois/Prade 2001). Für die Verknüpfung von Daten und die FAIRifizierung ist jedoch die von Berners-Lee (2006) vorgeschlagene graphbasierte Modellierung als Linked Open Data (LOD) die Methode der Wahl.
In diesem Beitrag wird anhand von drei data-driven, interdisziplinären Use-Cases der Umgang mit und die Modellierung von vagen und unsicheren Georeferenzen (Fundstellen) in einer Ontologie, in einer Wikibase-Instanz und in Wikidata auf Basis von Literatur als Linked Open Data aus den Bereichen Archäologie und Geowissenschaften vorgestellt.